Freitag, 6. Juni 2008

Eindruecke aus Lappland und der Finnmark

Tach! Jetzt wiedermal paar Infos ueber unser Bleiben und Treiben. nachdem wir in Koli aufgebrochen sind ging es ueber Nurmes und Kuhmo nach Hyrnsalmi, dort feierten wir meinen Geburtstag auf dem Steg von einer finnischen Huette, da man wiedermal keinen freien Platz an einem See fand. Weiter ging es nach Kuusamo. Kuusamo war recht unspektakulaer wie fast alle Staedte Finnlands. Im ca. 30 Km entfernten Ruka bestiegen wir den ca. 496 m hohen Berg und hatten eine recht gute Sicht auf die umliegenden, noch gefrorenen Seen. Wir verbrachten die Nacht dort am Fusse der noch schneebedeckten Skipisten. Der Winterbetrieb hoerte hier erst Anfang Mai auf. Die folgenden Tage verbrachten wir im Oulanka-Nationalpark, der canyonartige Schluchten mit wilden Schmelzwasserfluessen zu bieten hatte. Waehrend unseres Aufenthalts trafen wir einen lustigen Bayern, der auch mit einem Bulli den Norden unsicher macht. Allerdings schon seit Anfang Maerz und das allein. Ein richtiger Freak! Er meditiert, ist Rohkoestler, sagt dass "aber" ein Widerspruch ist, klebt Xe an seine Karre und freut sich des Lebens...wir hatten aber einen lustigen Abend mit ihm und feierten in Josts Geburtstag rein. Weiter in Richtung Norden durchfuhren wir die Staedte Ivalo und Inari. Zwischendrin waren wir noch kurz in Tankavaara, wo es ein sinnloses Goldgraebermuseum gab. Das war richtig scheisse gemacht, alles so auf wilden Westen und Amerika gemacht, voll albern! Halt Touristenverarsche. Da kann man noch andere Sachen nennen. Wir verbrachten dort eine nacht am Inarisee, welcher noch fast komplett gefroren war und kristallklares Wasser hatte! In Inari besuchten wir das Samen-Museum, welches Eindruecke ueber die Lebensweise der Samen wiedergab. Ja auf den Strassen sah man immer mehr Wohnmobile, hauptsaechlich Deutsche und Hollaender. Kurz vor der norwegischen Grenze kauften wir noch mal kraeftig ein und tankten die Huette voll. Das war auch besser so denn die Preise hier in Norwegen... Der Diesel kostet hier pro Liter 1,77€! Die sind nich fit! Die Lebensmittelpreise sind ebenfalls um ca. 100% teurer als bei uns. Ueber Karasjok fuhren wir nach Lakselv, wo wir unsere Schnitzfaehigkeiten etwas verbessern wollten...oder auch fuer ewig bleiben lassen, wird sich zeigen. Wir wollten Loeffel schnitzen doch der gute Jost wollte seinen Daumen anspitzen. Muss ja auch mal sein...ja das Ende vom Lied war eine schicke Fleischwunde an seinem Daumen, der dann einen Tag spaeter genaeht wurde. In der Naehe von Lakselv wanderten wir noch ein wenig in einem nationalpark umher und genossen die Sicht auf die schneebedeckten Gipfel und den Porsanger-Fjord. In diesem Nationalpark konnten wir den noerdlichsten Kiefernwald der Welt bestaunen. Noch ein paar weitere Extreme: Gestern sind wir in die noerdlichste Stadt der Welt, Hammerfest, gefahren und dabei die noerdlichste Haengebruecke der Welt ueberquert. Toll wa! Ja jetzt sitzen wir in der Bibliothek der noerdlichsten Stadt der Welt und machen uns heut wieder auf gen Sueden. Das war sozusagen der noerdlichste Punkt der Welt aehhh der Reise. Nordkap lassen wir mal ganz gekonnt aus, denn 50€ fuer so eine Touristenverarsche muss nich unbedingt sein...Wohnmobile (Joghurtbecher) sehen wir auch so genug. So denn lassts euch mal allen gut gehen. Schuess!

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Keine Löffel mitgehabt?

Anonym hat gesagt…

Und das mit der Uhrzeit haben die hier voll im Griff...
(ich lese da 08:15 Uhr - da war ich heut noch gar nicht munter ;) )