Donnerstag, 3. Juli 2008

Von Arvidsjaur nach Sogndal

Halloele, lange nichts mehr geschrieben. War nie richtig moeglich. Von unserer netten bekanntschaft verabschiedeten wir uns und fuhren nach Joern. Dort bekamen wir auf Empfehlung von Lalleballe (Lars) ne Menge Bullis zu Gesicht. Dann sind wir recht schnell nach Lyksele, wo es leider nicht moeglich war einen Oelwechsel zu machen, da alle Werkstaetten ausgebucht waren. Also weiter nach Vilhelmina wo wir endlich einen Termin bekamen. Zwar um sieben in der Fruehe aber wat solls. Mit frischem Oel gings weiter nach Oestersund. Kurz die Stadt angeschaut und weiter nach Åre. Hier wollten wirs uns mal richtig gut gehen lassen. Endlich mal in eine Therme. Fuer 140kr bekamen wir leider nicht viel geboten. Nur Schwimmbecken und ein paar Whirlpools. Die Sauna haette dann nochmal 60kr mehr gekostet. Nee fuer 25€ kann man dit wechlassen. Anschliessend schauten wir im Holiday-Club noch das Deutschlandspiel gegen die Tuerken. Von Åre aus fuhren wir wieder ueber die Grenze nach Norwegen. Am Anfang waren wir in Trondheim. Schoene Stadt am Fjord, wie fast jede. Abends waren wir etwas am Rand von Trondheim direkt am Fjord. Hier trafen wir am naechsten Morgen einen ausgewanderten Berliner samt Familie. Dieser lud uns zu einer kurzen Angelpartie ein. Er fing einen ca. 3-4kilo schweren Heilbutt, wir leider nix. War auch net viel Zeit! Naechste Station war das ca. 250km weit entfernte Andalsnes. Hier schauten wir das Finale, welches mit so einem schwulen Spast im Ruecken net einfach war. Der laberte die ganze Zeit die Spielernamen der Spanier vor sich hin. Torres, Ramos, Alonso, Silva, Casillas usw. So ein Foehn! Nach dem Spiel stellten wir uns neben einen Fussballplatz und spielten noch ne Runde zur Frustbewaeltigung. Der naechste Tag hiess Extrembelastung fuer den Bulli. Wir mussten den Trollstieg rauf. Vom Fjord bis zum Aussichtspunkt 850m. Ca 12% Durchschnittssteigung. Hat der Jute aber problemlos ueberstanden. Von da aus bis Linge und mit der Faehre zum Beginn der Adlerstrasse (Ørneveien). Wieder kutschten wir Serpentienstrassen hoch und runter bis die Bremsen qualmten. Aber fuer die Aussichten macht man das doch gerne. Die Natur bietet wirklich ein schoenes Panorama nach dem anderen. Der Geirangerfjord war allerdings von Touristen so belagert, dass er schon nicht mehr so schoen war. Kotzen einen an diese Joghurtbecherfahrer! Ueber Hochflaechen erreichten wir Lom, den Eingang zum Jotunheimen Nationalpark. Tags drauf bestiegen wir den hoechsten Gipfel Nordeuropas, den Galdhøpiggen(2469m). War echt ein Erlebnis, was man nicht so schnell vergisst. Durch Schneefelder bis die Botten ueberqollen. War aber auch echt anstrengend. Gestartet sind wir von 1100m. Also ein ganzschoener Anstieg. Bei Sonne und blauen Himmel aber geil. Nur die Sonne bescherte uns ein paar schoene rote Flaechen auf der haut. Der Erik hat extrem rote Ruten. Sieht lustig aus. der leuchtet bestimmt im Dunkeln. Leider wird es immer noch nicht dunkel. Heute sind wir im Jostedalsbreen gewesen und haben den Gletscher angeschaut. Jetzt sind wir in Sogndal und muessen Schluss machen da die Bibo schliesst. Toooooooooooooos!

Sonntag, 22. Juni 2008

Schwedisch Lappland

Wir fuhren wieder zu unserem Parkplatzt und versuchten bei Aprilwetter Wäsche zu waschen. Nach einer langen nötigen Waschprozedur konnten wir die Sachen nur etappenweise aufhängen. Bis zum Abend waren diese natuerich nicht trocken. Dann kamen auch noch zahlreiche Wohnmobile auf den Parkplatz und die Stimmung war am Tiefpunkt. Am nächsten Morgen regnete es weiter. Wir hängten die Wäsche in eine Huette aber auch hier wurde das Zeugs net trocken. Also alles aufs Bett und Heizung volle Pulle. So fuhren wir ca. 120km nach Gällivare. Hier suchten wir ein Pub um Deutschland-Portugal zu schauen. Im Hotel wurden wir fuendig. Leztendlich sassen 10 Deutsche beisammen. 4 junge Typen aus der Umgebung Stuttgart, 1 aus Dresden und 1 aus Mitweida, die hier arbeiten, dann 1 Praktikant und eine lustige Type aus Bonn. ;) ! Stefan aus Dresden spendierte zahlreiche Runden Schnaps und Bier! Nochmals vielen Dank dafuer. Das war echt ne teure Angelegenheit. Nach dem Spiel feierten wir den deutschen Sieg ausgiebig und fuhren samt Fahne auf einen nahegelegenden Berg. (Dundret 823m) Die Wolken nahmen uns zwar die Sicht aber hier bekamen wir noch kurz vor eins leckre Waffeln mit arctischen Himbeeren und waren umgeben von zahlreichen huebschen schwedischen Blondinen. Die Stuttgarter waren während dessen in der Stadt mit anderen Dingen beschäftigt. ;) Crazy Town, crazy people einfach ein einmalig verueckter Abend. Nächsten Tag gings weiter nach Jokkmok. Nix los in der Samenhochburg. Ausser Muecken! Diese versauen einen ganz gewaltig die Stimmung. Wir mussten das Moskitonetz installieren um hier ueberleben zu können. Nächste Station war Arvidsjaur und das zu Mitsommer. Mist! Kleines kaff wo nix los ist ausser im Winter wo hier viele Autokonzerne ihre Karren testen und auf den Seen rumhacken. Die Landschaft hier oben ist nicht mehr arg so karg. Moore und Rentiere bestimmen immer noch das Bild. Aber es ist gruen und wir sehen mal wieder ein paar Blumen. Das Wetter ist weiter nicht konstant so ziehen hier immer wieder Gewitter vorueber. In Arvidsjaur schauten wir in einem Hotell das russische Weiterkommen gegen die Niederländer. Anschliessend fuhren wir sinnlos in der Stadt rum. Wir trafen in einem alten Mercedes der zu Mitsommer die Strassen mit Birkenzweigen geschmueckt auf und ab fuhr, drei lustige Schweden. Vater mit Sohn und ein betrunkener Freund. Im Moment sind wir 40km entfernt von Arvidsjau bei denen zu Hause. Schlafen konnten wir aber nur im Bus, da es hier so sueffig ist. Dies gelang aber erst gegen sieben. Lars ist schon ne Type, die mitten im Wald wohnt und die Bude sieht aus wie SCHEISSE! Egal er kann englisch und hat Internet. Ausserdem ist er freundlich und hat viel Vertrauen in uns, was schon ungewoehnlich ist. Er ist auf jeden Fall kein typischer Schwede. Lustige Erfahrung, die man kaum in Worte fassen kann. Heute fahren wir in eine Bullyhochburg, wo angeblich 2000Bullys sein sollen. Sind gespannt! Morgen muessen wir dann einen Ölwechsel machen. Dann gehts weiter nach Östersund!

Mittwoch, 18. Juni 2008

Nordnorwegen und Lofoten

Tach! Also...von Hammerfest ging es dann Richtung Sueden nach Alta. Ja ueber Alta kann man nicht viel sagen. Langweilige Stadt! Etwas abseits wollten wir den Alta-Canyon, der immerhin 500 m in Tiefe reicht und somit Nordeuropas groesster Canyon ist. Diesen bekamen wir leider nur nicht zu Gesicht. Am ersten Tag versuchten wir dorthin zu wandern, was aber auf einer Hochebene im Nichts endete. War aber auch schoen. Unter anderem sahen wir Rentierherden und endlose Weite vermischt mit Schnee. Auf unserem Parkplatz stand ein abgestellter Bulli, welchen wir ergiebig aussschlachteten und alle wertvollen Teile transformierten. Schoenes Schiebefenster! :) Am naechsten Tag versuchten wir von der anderen Seite an den Canyon zu gelangen, leider endete die Strasse an einer Schranke. Aber auch dort in der Naehe stand ein verlassener Bulli. :) In den folgenden Tagen fuhren wir entlang der Fjorde, wo uns immer wieder wunderschoene Aussichten erwarteten. Bloss dumm dass es immernoch recht kuehl ist. In der Naehe der Stadt Storslett bogen wir in Richtung Reisadal-Nationalpark ab, in welchen man einen imposanten Wasserfall, den Mollisfossen, bestaunen kann. Leider haetten wir dafuer 40 Km wandern muessen oder eine Menge fuer eine Bootsfahrt blechen muessen. Unweit vom Parkplatz gab es noch einen etwas kleineren aber auch recht beeindruckenden Wasserfall. Auf unser Route Richtung Narvik stoppten wir noch in Andselv um uns die Stromschnellen des Flusses X anzugucken, die immerhin 600 m lang waren. Zugleich konnten wir auch die längste Lachstreppe der Welt anschauen. Wat will man mehr. Weiter gings durch Staedte, wo jeder 2. Mensch ein Militaerhanse war nach Narvik. In Narvik schauten wir DTL vs. Kroatien in einem Pub, wo wir uns jedoch nur Kaffee leisten konnten. Am naechsten Tag schauten wir uns das Kriegsmuseum, das ueber Geschehnisse Narviks im Zweiten Weltkrieg berichtete. Dann fuhren wir ca. 250 Km bis auf die Lofoten, welche landschaftlich schon einzigartig waren. Herrliche Buchten, Schaeren, Berge und kleine Fischerdoerfchen. Hier angelten wir ein wenig und sogar 5 Dorsche. Anschliessend fuhren wir nach Riksgränsen ueber die norwegisch-schwedische Grenze. Hier schauten wir in einer Bar eines 4-Sterne-Hotels das Spiel der Deutschen Elf. Teurer Spass! Im Moment sind wir in Kiruna und werden uns jetzt an die Waesche machen. Der Daumen von Jost ist auch wieder recht ansehnlich und die Fäden sind vor wenigen Stunden entfernt worden, was auch garnich weh tat. So das wärs fuers erste, Zeit ist alle. Tooos!

Freitag, 6. Juni 2008

Eindruecke aus Lappland und der Finnmark

Tach! Jetzt wiedermal paar Infos ueber unser Bleiben und Treiben. nachdem wir in Koli aufgebrochen sind ging es ueber Nurmes und Kuhmo nach Hyrnsalmi, dort feierten wir meinen Geburtstag auf dem Steg von einer finnischen Huette, da man wiedermal keinen freien Platz an einem See fand. Weiter ging es nach Kuusamo. Kuusamo war recht unspektakulaer wie fast alle Staedte Finnlands. Im ca. 30 Km entfernten Ruka bestiegen wir den ca. 496 m hohen Berg und hatten eine recht gute Sicht auf die umliegenden, noch gefrorenen Seen. Wir verbrachten die Nacht dort am Fusse der noch schneebedeckten Skipisten. Der Winterbetrieb hoerte hier erst Anfang Mai auf. Die folgenden Tage verbrachten wir im Oulanka-Nationalpark, der canyonartige Schluchten mit wilden Schmelzwasserfluessen zu bieten hatte. Waehrend unseres Aufenthalts trafen wir einen lustigen Bayern, der auch mit einem Bulli den Norden unsicher macht. Allerdings schon seit Anfang Maerz und das allein. Ein richtiger Freak! Er meditiert, ist Rohkoestler, sagt dass "aber" ein Widerspruch ist, klebt Xe an seine Karre und freut sich des Lebens...wir hatten aber einen lustigen Abend mit ihm und feierten in Josts Geburtstag rein. Weiter in Richtung Norden durchfuhren wir die Staedte Ivalo und Inari. Zwischendrin waren wir noch kurz in Tankavaara, wo es ein sinnloses Goldgraebermuseum gab. Das war richtig scheisse gemacht, alles so auf wilden Westen und Amerika gemacht, voll albern! Halt Touristenverarsche. Da kann man noch andere Sachen nennen. Wir verbrachten dort eine nacht am Inarisee, welcher noch fast komplett gefroren war und kristallklares Wasser hatte! In Inari besuchten wir das Samen-Museum, welches Eindruecke ueber die Lebensweise der Samen wiedergab. Ja auf den Strassen sah man immer mehr Wohnmobile, hauptsaechlich Deutsche und Hollaender. Kurz vor der norwegischen Grenze kauften wir noch mal kraeftig ein und tankten die Huette voll. Das war auch besser so denn die Preise hier in Norwegen... Der Diesel kostet hier pro Liter 1,77€! Die sind nich fit! Die Lebensmittelpreise sind ebenfalls um ca. 100% teurer als bei uns. Ueber Karasjok fuhren wir nach Lakselv, wo wir unsere Schnitzfaehigkeiten etwas verbessern wollten...oder auch fuer ewig bleiben lassen, wird sich zeigen. Wir wollten Loeffel schnitzen doch der gute Jost wollte seinen Daumen anspitzen. Muss ja auch mal sein...ja das Ende vom Lied war eine schicke Fleischwunde an seinem Daumen, der dann einen Tag spaeter genaeht wurde. In der Naehe von Lakselv wanderten wir noch ein wenig in einem nationalpark umher und genossen die Sicht auf die schneebedeckten Gipfel und den Porsanger-Fjord. In diesem Nationalpark konnten wir den noerdlichsten Kiefernwald der Welt bestaunen. Noch ein paar weitere Extreme: Gestern sind wir in die noerdlichste Stadt der Welt, Hammerfest, gefahren und dabei die noerdlichste Haengebruecke der Welt ueberquert. Toll wa! Ja jetzt sitzen wir in der Bibliothek der noerdlichsten Stadt der Welt und machen uns heut wieder auf gen Sueden. Das war sozusagen der noerdlichste Punkt der Welt aehhh der Reise. Nordkap lassen wir mal ganz gekonnt aus, denn 50€ fuer so eine Touristenverarsche muss nich unbedingt sein...Wohnmobile (Joghurtbecher) sehen wir auch so genug. So denn lassts euch mal allen gut gehen. Schuess!

Montag, 26. Mai 2008

Finnlands Seenplatte

Frueh ging es auf das Schiff der Vikingline. Da Fruehstueck ja im Preis inbegriffen war schlugen wir uns den Wanst mit alldem zu was das Buffett zu bieten hatte. Gegen 9 warm zu essen war zwar gewöhnungsbeduerftig aber es ging. Nach 2,5h fahr fuhren wir durch enge Passagen durch die Helsinki vorgelagerten Inseln bis zum Hafen. In Helsinki trafen wir einen Bekannten aus Iris ihrer Familie, welcher in Espoo ca 10km westlich von Helsinki lebt. Der Gute Pit erzählte uns so manche geschichtlichen Fakten ueber Estland und Finnland. Er steckte uns eine grobe Route durch Finnland ab, welche wohl am interessantesten und landschaftlich am schoensten ist. Wir unterhielten uns noch ueber viele weite Dinge und verabschiedeten uns herzlich nach einem heissen Cappo in einem Kaffee in Espoo.

An dieser Stelle nochmals Vielen Dank Pit!!!

Anschliessend fuhren wir in die Stadt zurueck und stellten uns auf einen Parkplatz neben dem Olypiastadion. In dem kleineren Stadion daneben verfolgten wir noch ne knappe Halbzeit Erstligafussball in Finnland von einer Anhöhe aus. Helsinki-Tampere United. War ganz jut! Nach der Nacht auf dem parkplatz erkundeten wir noch das moderne Helsinki welches einer westlichen Metropole gleicht. Nur die altertuemlichen Baustrukturen sucht man fast in jeder Stadt Finnlands vergebens.
Nach den schon wieder stressiger werdenden Stadtbesuch ging es ab gen Osten. Wir fuhren ueber Kotka fast bis zur russischen Grenze. Hier bogen wir nördlich in das finisch karelische Gebiet ab was wir auch heute noch durchfahren ab. Auf dieser zogen wir vorbei durch dichte Wälder tausend Seen bis zum eigentlichen beginn der Seenplatte in Laapenranta. Dies war zwar eine mit 60000EW recht grosse Stadt aber internet fanden wir hier keines vor. Die nächsten Stunden wurden auch nicht besser. Um mit dem Auto an eine schöne Stelle direkt am See zu gelangen benötigt man relativ viel Ausdauer und ein dickes Fell. Jeder Finne hat sich anscheinend irgendwo an den vielen Seen seine Urlaubshuette hingesetzt. Fuerchterlich! So kann man die Schönheit der Seen gar nicht geniessen. Einen richtig schönen Platz fanden wir bis heute nicht. Der nächste Tag fuehrte uns nach Punkahariju wo wir das preisgekrönte Forstmuseum besuchten. Bei 8€ Eintritt stockte uns zwar der Atem aber wir nahmen es in Kauf! Und das zu recht. Ein riesiges Museum modern gestaltet und Informationen in Huelle und Fuelle. Animationen,Experimente,Modelle,Präparate,Multivisionen, Maschienen usw.. Tolle Sache! Next Stop war die grösste Holzkirche der Welt in Kruklanki etwas nordwestlich von Punkahariju. Diese mag zwar 3000 Personen fassen aber die Architektur war dennoch nicht so einmalig. Von da aus fuhren wir nach Savollina und bestaunten noch die schöne Wasserburg. Nach genug Kultur suchten wir wieder ewig nach einem Stellplatz, den wir nach ca 40km Suche durch die Feld und Waldwege mitten in einem Birkenwald fanden. Naja! Wenigstens nur 100m bis zum See! Am nächsten morgen schnappte ich mir die Angel und erkundete was die Hechte so machen. Nach ner Stunde hatte ich 2 gefangen. Zwar net gross aber ein Anfang! 42 und 45cm. Alle mit meinen lieblingswobbler den der Chris auch kennt. Jetzt ist er leider zwischen den Steinen hängen gebliben. ich hoffe ich finde einen anderen Köder der genau so erfolgreich ist wie dieser. Wir kochten uns eine leckere Hechtsuppe und liessen den Tag bei einen schönen Sonnenuntergang ausklingen. Der weitere Weg fuehrte uns nach Koupio, wo wir ebenfalls kein Internet bekamen aber die Schanze auf den Pouju-Berg bestaunen konnten. Von da aus fuehrte unser weg leicht nordwestlich zum kareliden Gebirgszug nach Koli. Mit 347m ist der höchste Gipfel ein wunderbarer Aussichtspunkt ueber das Seengebiet. Diesen werden wir gleich geniessen können. Bei hoffentlich weiter so schoenen Wetter und einen weiter so tadelos funktioniereneden Auto werden wir uns weiter gen Norden schlagen. Die Tage werden immer kuerzer! Es wird schon nicht mehr richtig dunkel. Wann der nächste Bericht kommt ist schwer zu sagen, denn in finnisch Lappland wird nicht viel los sein!

Machts gut! Bis hoffentlich demnächst!

Sonntag, 18. Mai 2008

Estonia!

Guten Tach! Am heutigen verregneten Tag sind wir in Tallinn. Dumme Sache mit dem Wetter...naja. So wo waren wir letzens stehen geblieben? Ach ja...wir waren also auf Saaremaa, der groessten Insel in Estland. Insgesamt haben wir dort 2 tage verbracht. Die Stellen an denen wir uebernachtet haben waren echt voll schick...sehr nahe am Meer mit entsprechenden Blick. Schick! Ausser das es die tage recht windig war. Als wir die Insel wieder verliessen trafen wir auch mal Leute aus der Heimat! ist schon angenehm wenn man das Wappen von Sachsen mal wieder auf Nummernschildern sieht. Die Beiden kamen aus der Naehe von Dresden und waren auch unterwegs, allerdings nur 3 Wochen. Tja das werktaetige Volk! :) In den folgenden Tagen fuhren wir an der noerdlichen Kueste von Estland entlang...dort konnte man die Steilkuesten begutachten. In Tallinn waren wir vor paar tagen schon, allerdings nur um die Tickets fuer die Faehre zu kaufen, dann ging es noch etwa 60 Kms oestlich in den Lahemaa-Nationalpark und dieser kleine Umweg hat sich auf jeden fall gelohnt! Wir wanderten durch urwaldaehnliche Waelder, bestaunten Findlinge, die zum Teil recht gross waren! 32m im Umfang ist ja nicht unbedingt klein. Ausserdem besuchten wir noch ein paar Wasserfaelle und fuer die Geographen unter euch: die Gegend hatte karstartigen Charakter, der sehr gut war! :) Es gab Flussschwinden und entsprechende terrassenfoermige Wasserfaelle mit, zum Teil rueckschreitender Erosion. Was will man mehr! :) Ach ja in einem Hochmoor mit Torffeld sind wir auch rumgewandert. Heut frueh ging es dann wieder nach Tallinn und nachher werden wir uns noch ein paar sehenswerte Gebaeude anschauen. Die Nacht verbringen wir auf einem schicken Parkplatz in der Naehe des Hafens, denn morgen frueh um 8 schiffen wir ja ein und los. So bis demnaechst!
Schuess! Und Gruesse an alle die gern gegruesst werden!

Sonntag, 11. Mai 2008

Riga bis Pärnu (Estland)

Neuer Post neue Tragik! Kurz nach dem letzten Post sind wir zum Auto zurück und was sehen wir da? Scherben die vorher nicht da waren. Logischer Schluss - Scheibe putt und der GPS Sender wech, mit dem die eigentlich nix anfangen können. Das ärgerliche war aber überhaupt an eine neue Scheibe zu kommen. Davor ging es noch zur Polizei, welches in diesem Land der reinste Horror ist. 2h warten in einem schäbigem Revier, bis die guten Polizisten einen Übersetzer geholt hatten, da in dem ganzen Revier keiner des englischen mächtig war!Nachdem wir dann einen lettischen Polizeireport für ddie Versicherung hatten, ging es auf eine lange Irrfahrt durch Riga bis wir enddlich ein VW Autohaus fanden. In diesem teilten Sie uns mit das die Scheibe erst in 6Tagen zu bekommen ist. Toll! Also 6Tage in dder Umgebung von Riga ohne das man das Auto verlassen kann. Wir besorgten uns 2 Angelscheine, die hier pro Person nur knappe 3euro kosten und das für 3Monate in ganz lettland. Wir fuhren an den grossen Fluss Daugava, wo wir 4Tage zubracheten und uns die Zeit vertrieben so gut es nur ging. Angelbilanz war aber nur sehr kläglich. Dann noch 2Tage an einem See vor Riga, bis wir uns endlich wieder an einer Scheibe (Fahrerseite) erfreuen konnten. Noch am selben Tag sind wir in den Gauja Nationalpark gefahren, wo wir 3Tage umgeben von schöner Natur im Urstromtal der Gauja verweilten. Auch mit dem Wetter haben wir jetzt wieder mehr glück. Nur in den Nächten ist es noch ziemlich kalt. Leider muss man auch noch diese Plagegeister von Mücken erwähnen, welche ziemlich nervig sind und uns schon die Beine zerstochen haben. Wat solls! Wir sind ja gespannt wie es erst in Finnland wird. Im Moment sind wir in einem kleinen Städtchen an der estischen Ostseeküste, in Pärnu. Hier gibt es sogar Internet, wie ihr seht, sodass dieser Post nicht erst ab Tallin gesendet werden muss.
Jetzt werden wir uns noch aufmachen in Richtung der Insel Muhu, die in der Pärnuer Bucht gelegen ist und unsere Homebase aufschlagen.

Machts jut!
Wir wünschen euch ne schöne Zeit, bei hoffentlich auch so schönem Wetter!

Donnerstag, 1. Mai 2008

wiedermal ein paar Zeilen von uns...

Tach! Nachdem wir also in Torun waren fuhren wir nordoestlich in Richtung der Masuren. Wir waren an ein paar Seen, durchfuhren die herrliche Landschaft und besichtigten unter Anderem die Wolfsschanze, was die ehemaligen Bunkeranlagen von Hitlers Fuehrungsstab waren. nach ein paar Tagen fuhren wir dann ueber die Litauische Grenze. Die Gegend im suedlichen Litauen wirkte im Vergleich zu Polen recht ausgestorben und flach. Die Strassen waren noch ne Ecke schlimmer, teilweise auch nur Schotterpiste. Erste Station war Kaunas, in der wir schon alleine 2h brauchten um einen Stellplatz zu finden. Anfangs landeten wir auf einem Parkplatz voller Elektroneger und Autokunden. Das wurden immer mehr...und das vor einem Kloster. Also weg dort! Aber auf Autos scheinen die hier alle zu stehen. Hier sieht man fast oefter einen Porsche Cayenne als in Deutschland. Lexus, 7er BMW, dicke Audis...komisch, naja. Wir verliessen Kaunas in Richtung Litauische Ostsseekueste. Dort fuhren wir erst in ein kleines Dorf mit Namen Rusne, welches recht nahe an der russischen Grenze liegt. Dort kann man das Memeldelta bewundern. Wir sahen ein Schild worauf ein Campingplatz abgebildet war...es stellte sich herraus dass es da nur Ferienwohnungen gab...wir stellten uns also davor auf eine Wiese. Nach ein paar Minuten kam die Frau die wir erst gefragt hatten zu uns und fragte ob wir Boot fahren moechten. Die Familie hatte ein selbstgebautes Motorboot mit den uebelsten Sesseln. Das Ding war voll bequem! Dann hizte der Kollege mit uns ueber das Memeldelta und dabei entstanden dann sehr schoene Bilder. Irgendwann hielten wir an einer Kneipe an und er stellte uns Bier vor die Nasen und eine Platte mit Knoblauchbrot, welches so in Streifen geschnitten war, dann war da noch Kaese drauf und etwas fleischiges, wo wir erst dachten dass es Fisch ist. Es stellte sich dann heraus dass das geschnittene Scheineohren waren. Etwas gewoehnungsbeduerftig aber ok. Im Anschluss fuhren wir dann wieder zurueck zu seinem Hof da. Leider haben wir seinen Namen vergessen. Er war als Soldat von 88 - 89 in Deutschland stationiert. Irgendwann in den 90ern war er wohl auch ne Weile in Essen. Keine Ahnung die Verstaendigung klappte nur durch seine Frau, die ein wenig Englisch konnte. Abends spielten wir dann noch ewig Billard mit den beiden. Alles in allem sehr gastfreundschaftliche Leute und ein schoener Abend! Als naechstes befuhren wir die Kurische Nehrung. Der Litauische Teil ist ca. 57 Km lang und der suedlichste litauische Ort heisst Nida. Dort konnte man die "litauische Sahara" bestaunen. Dann lagen wir noch ne Weile an der Ostseekueste rum. Das Wetter war an diesem tag richtig gut. Der waermste Tag bisher. Die folgenden Tage fuhren wir ueber Palanga nach Lettland. In Lettland leben nochmal weniger Menschen als in Litauen, auch das merkte man. Dort war die erste Station Liepaja...immerhin die 3. groesste Stadt in Lettland. Also ich fand es dort ziemlich haesslich. Gut war dass wir da ziemlich direkt an der Kueste standen. Aber das auch nur bis die Policia kam...dann sollten wir ca. 60m von der Kueste weg "on the Road" stehen...das war das einzigste was der Polizist konnte! Und am Ende "Now!" ;) Ja danach stand das Kap von Kolka auf dem Programm...das kap teilt die Ostsee von der Rigaer Bucht. Weiter fuehrte unser Weg in Richtung Riga an einem See. (Engueres Ezers) Heut sind wir den ersten Tag in Riga. Morgen werden wir ein bisschen Kultur erleben. So reicht erstmal. Ansonsten geht es uns natuerlich ganz gut! Bis demnaechst mal wieder und haut rein!
PS: Das GPS geht wahrscheinlich nicht weil es mit dem Netz hier im Baltikum nich funzt! Wie auch immer, hoffentlich klappts ab Finnland wieder!
Schuess und schoene Gruesse von uns beiden!

Sonntag, 20. April 2008

erste Woche...

Unsere ersten Tage fuehrten uns ueber Beeskow, Frankfurt\Oder an die polnische Ostseekueste nach Ustronie Morskie. Dort uebernachteten wir bei Wolfgang, einem Bekannten von Jost. Weiterhin besuchten den Nationalpark rund um Leba, der fuer seine Wanderduenen bekannt ist. Sehr schoen dort! Wetter war bisher leider nur an einem Tag richtig schoen. Kann nur besser werden. Dann befuhren wir den Nehrungshaken (35 Km lang!) an der Danziger Bucht nach Hel. Hel war nicht so sehenswert. Als naechstes fuhren wir ins verregnete Danzig. Noch am selben tag fuhren wir in die Kaschubische Schweiz und wollten an einem See uebernachten. Wir wollten wollten endlich mal Haare waschen und waren ca. 30 Mins weg als uns aergerlicherweise unser Schlauchboot vom Dach geklaut wurde. Ausserdem fehlte unser Abschleppseil, was wir einen Tag spaeter gebrauchen konnten als Jost den Bus fest fuhr. So ist es wenn man zu nahe an einen See ran will, wo es sehr sandig und maessig steil ist. Ja, nachdem wir unser Problem lang und breit ein paar Rentnern begreiflich gemacht haben fuhr ich mit dem alten Mann in die naechste Stadt und wir organisierten einen Abschlepp-LKW, bzw. der alte Mann, ich weniger. Der Spass kostete dann 150 Zlotych. Was ca. 45 euro waren. Nach den 2 bescheidenen Tagen fuhren dann nach Torun zu Normusz. Er erwartete ausserdem eine Bekannte aus Oesterreich, die sehr nett war. Wir kochten lecker Essen und gingen abends in ein paar Clubs. Danach kauften wir noch eine Flasche Wodka mit Grashalm und der Abend zog sich in die Laenge. Gegen 5 lagen wir im Bus. Torun hat eine sehr schoene alte Innenstadt. Hat uns gut gefallen. Nach einem abschliessenden Stadtrundgang brachen wir auf in Richtung Masuren. Lasst es euch allen recht gut gehen.
Ma schauen wann wir das naechste Mal an Internet kommen.
Toooooooooooooooos!

Freitag, 4. April 2008

So! Zeit für den ersten Post!
Ja...am Montag soll es also losgehen. Letzte Woche hab ich mein WG-Zimmer geräumt und jetzt die letzten Tage in Löbau verbracht. Sonntag steht dann nochmal ne kleine Abschiedsfeier an und Montag rollt der Bulli gen Osten! Ich hoffe wir haben bei unseren Planungen nix vergessen?!
Als erstes soll es an der Ostseeküste entlang bis Danzig gehen, dann wollen wir den guten Normi, ein ehemaligen Kommilitone, in Torun besuchen. Ja so erstmal grob der Plan, der rest entsteht dann mehr oder weniger Spontan...wir werden sehen.
Ja dann wünsch ich euch allen eine schöne Zeit und einen guten Start ins neue Semester.
ich hoffe wir werden ab und an mal die Möglichkeit haben hier mal ein paar Zeilen zu hinterlassen.
Ja denn lasst es auch mal allen gut gehen!
Ahoia!

Erik